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Segeln Island - Nordlandreise 2008Auszug aus dem Logbuch-Törnbericht7. Juli 2008 Am Morgen lichten wir um 07h30 den Anker. Über Nacht hat sich das Wetter erneut geändert – im Gegenzug zum Vortag liegt jedoch kein Seenebel auf dem Wasser, sondern eine tief hängende Wolkenschicht über uns. Wir steuern rund um die Küstenformationen im Nordwesten Islands und passieren den verwitterten Leuchtturm von Straumness. Mit östlichem Kurs fahren wir dicht entlang der Vogelfelsen, von denen aufgrund der Sichtverhältnisse nur das untere Drittel zu erkennen ist. Wir passieren die Huk von Horn und steuern in das Mündungsgebiet der Meereseinbuchtung Húnafloi. Am Nachmittag kommt, wie von der Navtex Stationsmeldung von Reykjavik angekündigt, variabel mäßiger N-NE Wind auf. Wir setzen den 191 qm umfassenden Leichtwindspinnaker &Mac226;Runner’ und segeln mit südöstlichen Kurs der Nordküste der Landausbuchtung von Skagi entgegen. Bei den leichten Winden können wir mit dieser Besegelung bis Kurs halben Wind segeln – die See ist dabei glatt und ruhig. Als es mit der Ansteuerung der Nordwest-Huk ruhiger wird, bergen wir den Spinnaker. Wir steuern die geschützte Bucht von Kalfhamnar an und bringen hinter dem Leuchtturm um 20h40 den Anker aus. Distanz: 80 sm. Wir lassen den Abend mit einem Menue an Bord ausklingen... 10. Juli 2008 Beautiful Hrisey – Landgang auf der Insel im einzigartigen Flair des Eyafjördhurs im Sonnenschein. Der Wanderpfad führt durch die unberührte wie auch geschützte Natur der Vogelwelt des Nordens. Zeit zum Bleiben – Aufnehmen – Wahrnehmen… Am frühen Nachmittag legen wir um 14h40 ab. Der Wind weht topographisch bedingt aus nördlichen Richtungen, beeinflusst durch die Struktur des Fjords. Zum Törnausklang setzen wir erneut den Leichtwind-Spinnaker ‚Runner’ und segeln mit feinen Steuerleistungen ‚Platt vorm Laken’ durch den Eyafjördhur in südliche Richtung gen Akureyri. Der Wind variiert in Richtung und Stärke – die SY Charisma rauscht am Rande ihrer Rumpfgeschwindigkeit ihrem Törnziel entgegen. Als die Böen zu stark werden und die Yacht in den Überholbewegungen schwer zu kontrollieren wird, lösen wir den Achterholer, lassen den Spi fliegen und holen das Tuch über die Schot ein. Wir steuern Akureyri an und machen an einem Schwimmsteg im Hafen um 18h20 fest. Distanz: 20 sm. Im Cockpit genießen wir die Abendsonne. Anhand der Logbuch-Aufzeichnungen lassen wir unseren Törn Revue passieren. Essen an Bord. Wir kommen in Kontakt mit ein paar der wenigen einheimischen Seglern, die ihre kleinen Boote verholen, um uns einen günstigeren Liegeplatz zu ermöglichen. Es schließen sich zum Abschluss unseres Törns sehr interessante und angenehme Begegnungen an – ein sehr schöner Törnausklang unseres Island-Törns. Erfahren Sie mehr über das Segeln rund um Island!>> Törnbericht Island 2008 (PDF Download)>> Bildergalerie Island 2008 |




