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Segeln Spitzbergen West - Nordlandreise 2008Auszug aus dem Logbuch-Törnbericht11. August 2008 Am Vormittag holen wir den Anker ein und steuern den nördlichen Ansteuerungspunkt der Passage des Forlandsrevets entgegen. Wir nehmen das Flach erneut auf der Radarlinie, die über die Peilung von der Inselzunge Aurtangen und dem Felsen Jessiefilet in Deckung ist. Nach Passieren der Rinne, setzen wir bei leichten nördlichen Winden den Leichtwind-Spinnaker ‚Runner’. In schöner und ruhiger Gleitfahrt segeln wir südöstlichen Kurs. Zur späten Mittagszeit schläft der Wind ein und wir setzen unsere Fahrt unter Motor fort. Mit Erreichen der Landzunge Poole Pynten sehen wir Walrösser an Land liegen. Zunächst beobachten wir diese Urviecher jedoch im Wasser, wie sie auftauchen und für ihr massiges Volumen erstaunlich gewandt durch das Wasser gleiten. Wir halten uns mit der Yacht im entsprechenden Sicherheitsabstand. Die Kolonien liegen an Land vereint – bei der Hütte und vor dem Gletscher. Die Crew lebt weitere fantastische Impressionen der Natur. Am späten Nachmittag setzen wir bei aufkommenden S-Wind Kurs SE ab und segeln zur Ankerbucht Farmhamna. Am Abend lassen wir im Lichtspiel der kräftigen Sonne den Anker fallen. Fazit Die Phänomene des Svalbard-Archipels zu erleben, sind ein Geschenk. Die Stille und Geräusche einsamer Ankerbuchten, kalbende und grollende Gletscher, die Zeit zum Hineinhören in die Natur, vereint mit sportlichen Segeln auf einer Swan mit ausgezeichneten Segeleigenschaften, garniert mit ‚Wintry Showers’ – Schnee und Graupel bei Starkwind, sowie später am selben Tag bei Sonnenschein unter Spinnaker in die nächste Ankerbucht zu segeln, ließen diesen Törn zu etwas ganz Besonderem werden. Mein Dank als Skipper geht an das Charisma-Team, mit dem es in jeder Form Spaß gemacht hat, den Spitzbergen Segeltörn in allen Facetten wahrzunehmen. Erfahren Sie mehr über das Segeln in Spitzbergen!>> Törnbericht Spitzbergen 2008 (PDF Download)>> Bildergalerie Spitzbergen 2008 |



