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Start Logbuch Schwerwettertraining 'Vielfalt des Segelns'

Schwerwettertraining Crew

Hamburger Manöver - Yacht im beigedrehten Zustand

Seenotrettungskreuzer

Spinnakersegeln beim Schwerwettertraining

Schwerwettertraining auf der Nordsee

Auszug aus dem Logbuch-Törnbericht
'Vielfalt des Segelns'

Das Auftakt-Schwerwettertraining zu Beginn der Saison 2010 zeigte erneut die Vielfalt der Trainingstörns auf der Nordsee. Neben den Sicherheitsmanövern die wir in verschiedensten Varianten geübt haben, kam sportliche Kreuzschläge auf der viel befahrenen Elbe ebenso nicht zu kurz wie optimiertes Spinnaker-Segeln, Navigation bei verminderter Sicht sowie die Vermittlung von reichlich Background vom Wetter bis zur Revierkunde.

17. März 2010
Mit ostsetzender Tide planen wir mit Büsum an der Westküste Schleswig-Holsteins einen neuen Hafen anzusteuern, um damit das Spinnaker-Segeln mit unserer Swan auf längerer Strecke auszureizen. Am Rande des über Mitteleuropa gelegenen Hochdruckgebietes wehen mäßige SW-Winde in der Deutschen Bucht. Um 10h00 legen wir von der Hochseeinsel ab und setzen den 175 qm umfassenden roten Spinnaker. Mit östlichem Kurs segeln wir bei SW 4 mit raumen Wind Kurs ENE durch die Helgoländer Bucht. Optimales Spinnaker-Segeln bei schönsten Bedingungen während die Swan durch die Nordsee gleitet. Mit Passieren der Ansteuerungstonne der Norderpiep segeln wir in das Wattenmeer vor der Westküste Schleswig-Holsteins hinein. Nach dem Bergen des Spis führen wir bei Hochwasser vor Büsum ein Boje-über-Bord Manövertraining durch, bei dem wir die verschiedenen Aspekte unterschiedlicher Sicherheitsmanöver trainieren und besprechen. Dabei setzt sich immer wieder das Sicherheitsmanöver durch, in dem wir nach dem Aussetzen der Boje uns mit Kurs halben Wind entfernen und nach der Wende mit back stehender Fock uns wieder zur Boje zurück manövrieren.

Das ‚Hamburger Manöver’ ist in der Yacht-Reportage Fit für alle Fälle (Ausgabe 10/2006) sowie unter Seemannschaft/Sicherheit auf See veröffentlicht.

Anleger im Cockpit mit frischen und geräucherten Fisch-Delikatessen. Der Landgang führt u.a. zum Meeresschwimmbad und Sauna mit anschließendem Essen gehen im Restaurant ‚Moin Moin’.

18. März 2010
Am Rande des europaweiten Hochdruckgebietes wehen schwache bis mäßige Winde in die Nordsee. Mit dem restlichen ablaufenden Gezeitenstrom legen wir tidebedingt um 06h00 früh von Büsum ab. Unter Genua III und Großsegel segeln wir durch die Süderpiep wieder in die Helgoländer Bucht. Über die Nordansteuerung segeln wir dem in der Sonne brillierenden Roten Felsen entgegen und führen diverse Boje-über-Bord Manöver durch. Nach den Erfahrungen des Vortages spielt sich die Crew immer besser ein, so dass die Manöver schließlich reibungslos klappen. Diese Sicherheitsmanöver müssen im wahrsten Sinne des Wortes selbst ‚erfahren’ werden, um das Gefühl am Steuer der Yacht zu verfeinern und um die nötige Sicherheit selbst auch weiter vermitteln zu können. Um 16h10 machen wir im Hafen von Helgoland fest. Distanz: 50 sm.

Besprechung des Segeltages im Cockpit, anschließend Landgang hin zur ‚Bunten Kuh’.

19. März 2010
Ein sich über Schottland intensivierendes Tief reibt am Rand des europaweiten Hochdruckgebietes und führt zu frischen bis starken SW-Winden. Um 08h30 legen wir bei Niedrigwasser von der Hochseeinsel ab und segeln mit auflaufender Tide durch die Helgoländer Bucht. Mit Erreichen der Elbmündung setzt Nebel ein, so dass wir aufmerksam das Radar beobachten und bewerten sowie aufmerksam die elektronische Seekarte verfolgen. Als die Verkehrslage es zulässt queren wir das Fahrwasser der Elbe und segeln südlich des Fahrwassers Cuxhaven entgegen.

Erfahren Sie mehr über dieses Schwerwettertraining auf der Nordsee!

>> Schwerwettertraining 1-10 (PDF Download)
>> Bildergalerie Schwerwettertraining 1-2010
 

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Segelreviere: Nordsee, Ostsee, Englischer Kanal, Atlantik, Keltische See, Irminger See, Nordmeer, Karibik und Ostküste USA.
Unser besonderes Highlight: Schwerwettertraining auf der Nordsee.