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Blog Rolex Fastnet Race 2011 | charisma4sea

Fastnet RockIm Ziel...

Am 19.08.2011 um 2:35 BST haben wir die Ziellinie des Rolex Fastnet Races überquert!

Nachfolgend Crew-Stimmen zum Rolex Fastnet Race 2011, dem Segelevent der Extraklasse:

 

 


Ein Meilenstein in jedermanns Segelkarriere!

David H.

Meine erstmalige Teilnahme am Fastnet Race 2011 war für mich mit bis dato bescheidenem seglerischen Palmares, ein herausragendes Ereignis, welches mich tief beeindruckt hat.

Die Einstellung und Enthusiasmus der Crew zu diesem Event hat mir sehr gefallen; ein Meilenstein in jedermanns Segelkarriere! Ich habe extrem viel dazulernen können was die Zusammenarbeit und die einzelnen Tätigkeiten an Bord betrifft. Die Erfahrenen haben gerne ihr Wissen weitergegeben und auch tatkräftig unterstützt. Eine so kollaborative Atmosphaere ohne Auseinandersetzungen und trotzdem mit viel Ambition zu schaffen, gelingt beileibe nicht vielen Skippern (und Führungskräften im Allgemeinen). Constantin ist in der Hinsicht ein absolutes Vorbild!
Das Fastnet ist wohl deshalb so beliebt, weil es in einem anspruchsvollen Revier stattfindet und die Scenerie aussergewöhnlich faszinierend ist (Lizard Point; Fastnet Rock). Ich werde mir sicher überlgen, wieder mal an einer Regatta teilzunehmen. Danke Dir auch noch einmal für die ausgezeichnete Führung der Mannschaft und für ein unvergessliches Segelerlebnis!



Kundenstimmen

Ein engagiertes Unternehmen mit einer hoch motivierten Crew...

Ullrich K.

Segeln gehört in Grossbritannien ganz selbstverständlich dazu. Aber während des Fastnet Race standen jedefalls am Start- und Zielort das Rennen und die Teilnehmer absolut im Mittelpunkt, um den sich alles drehte. In Cowes fiel ja schon auf, wer kein Segler war.

Ein ganz besonders Erlebnis war für mich, dass ich mit der Dantés bei Schiffen und Leuten mit dabei war, die ich sonst nur aus Presse und TV kenne. Teil einer Gemeinschaft zu sein, zu der z.B. RAMBLER oder FANFAN gehörten, das war schon ein ganz besonderer Leckebissen in meinem Seglerleben.

Das Leben an Bord war bestimmt durch Konzentration auf das Race. Obwohl das immer im Vordergrund stand, hatten wir eine höchst angenehme kameradschaftliche Atmosphäre, die ich sehr genossen habe. Wir waren alle sehr engagiert, aber nicht verbissen. Jeder hatte auch seinen Spaß.

Fazit: Engagiertes Unternehmen einer von ihrem überragenden Skipper hoch motivierten Crew.  Sehr gerne jederzeit wieder.


 

Fastnet RockFastnet Rock gerundet...

Der Meilenstein beim Fastnet Race ist geschafft, wir haben den legendäre Felsen mit seinem imposanten Leuchtturm heute um 8:37 BST gerundet.

Hinter uns liegt nicht nur die Querung der Keltischen See, sondern auch die Vielfalt des Segelns. Mit dem Passieren von Landsend stellten wir uns anhand der präzisen Wettervorhersage der US-Gribdaten auf Starkwind ein. Wir wechselten präventiv die Genua II auf Genua III und halbierten damit die Vorsegelfläche auf 35 qm.

Das schnelle Einsetzen der Front ließ uns gleich zwei Reffs nacheinander einbinden. Mit SW 6-7 jagten wir durch die Nacht. Die See baute sich mit schäumenden Wellen auf 2-3 m auf, durch die die Swan mit ihrem exzellenten Seeverhalten und aufmerksamen Steuerleistungen der jeweiligen Wachen ihren Kurs stabil beibehielt. In den Morgenstunden dreht der Wind rechts auf W 5, im weiteren Tagesverlauf auf W-NW 4-5, so dass wir unseren Kurs rechtsdrehend anpassen mussten. Die zuvor gewonnene Vorhalte von Kurs WSW (gen Fastnet Rock Ideal-Kurs NW) wurde somit wieder egalisiert und wir segelten unausweichlich in ein Flautenfeld. Es folgten erneut ein Vorsegelwechsel und unter Berücksichtigung der Tide Kreuzschläge vor der Südküste von Irland. In der Nacht drehte der Wind schließlich auf N, so dass wir bei leichtem Wind unter 209 qm Leichtwind-Spinnaker auf Backbordbug den Fastnet Rock anliegen konnten. Dabei wurde der Felsen durch ein Lichtermeer der Positionslaternen der Yachten umhüllt, die wie Sterne am Horizont funkelten...

 

Needles ChannelMit Starkwind auf die Keltische See...

40 Stunden nach dem Start zum Fastnet Race ist es Zeit Euch einen ersten Gruß von Bord zu senden. Die Stimmung innerhalb der Crew ist bestens.

Hinter uns liegt ein Auftakt nach Maß. Über 300 Yachten tummelten sich im Startbereich vor Cowes - vom Racer bis zur 30 Fuß Tourenyacht. Bei frischem Wind aus SW-W und Sonnenschein ergibt sich ein famoses Bild der durch den Solent kreuzenden Yachten. Der Gezeitenstrom setzt mit uns in westliche Richtung und führt zu Geschwindigkeiten bis 12 kn über Grund. Spaß am optimalen Segeln und höchste Aufmerksamkeit bei Navigation und Seemannschaft prägen unseren rasanten Kreuzkurs hin zu den Needles. Der Umgang der konkurrierenden Yachten ist trotz potentieller Kollisionskurse professionell und fair. Es läuft alles reibungslos, ist aber auch sportlich und nautisch anspruchsvoll.

Mit dem Einsteuern in den Englischen Kanal zieht sich das Regatta-Feld auseinander und es kehrt mehr Ruhe im Schiff ein. Wir leiten unser Wachsystem ein und segeln in die Nacht. Die nächtliche Atmosphäre steht unter dem kräftigen Licht des Vollmondes, der das Tidengewässer im Englischen Kanal im silbernen Schein glitzern lässt.

Mit dem folgenden Tag erreichen wir Landsend und haben nach 30 Stunden ca. 200 sm ersegelt, da kommen uns die ersten Racer nach bereits erfolgter Rundung vom Fastnet Rock entgegen. Diese Rennmaschinen haben mehr als das dreifache Geschwindigkeitspotential unserer Swan!

Mit Passieren von Landsend segeln wir in die Keltische See. Vor Einbruch der Dämmerung wechseln wir das Vorsegel von der Genua II auf die Genua III. Die US-Gribdaten sagen eine Front voraus, die uns mit steifen Starkwind aus SW beschäftigen wird. Zwei Stunden später ist es soweit. Der Starkwind erfasst uns, wir binden das zweite Reff ins Großsegel und jagen seitdem unter dem fahlen Mond mit bis zu 9 kn Fahrt über Grund dem Fastnet Rock entgegen....

 

Needles ChannelNeedles quer ab...

Trotz des großen Feldes ging der Start in der Gruppe IRC 3 sehr souverän von statten. Keine der Yachten beharrte auf ihr Wegerecht sondern trug im Sinne guter Seemanschaft zu einem reibungslosen Regattastart bei.
Im Solent war umgehend sportliches Segeln angesagt. Und so wurde auch gleich Neptun gehuldigt und bekam bei einer Wende Skippers rechten Schuh geopfert.
Ab jetzt wird Constantin also nur noch in seinen Seestiefeln zu sehen sein.
Mittlerweile haben wir die Needles passiert uns ziehen bei 5-6 Windstärken im 2. Reff in den Englischen Kanal.
 

HustadtviakDer Startschuß ist gefallen...

Um 9:30 BST haben wir den Hafen von Cowes unter Sturmbesegelung verlassen.
Um den Sicherheitsrichtlinien des Rennens zu genügen, müssen alle Yachten mit Sturmfock und Trysegel das Saftey-Gate passieren.
Pünktlich um 11:50 BST ist der Starschuß für die Grruppe IRC 3 gefallen.

Die SY Dantés ist unter Groß und Genuar 3 ins Rennen gestartet...
 

HustadtviakUnd wieder läuft der Count-Down...

Noch 17 Stunden und 39 Minuten bis zum Start des legendären Fastnet Race.
Die SY Dantés liegt nach intensiver Vorbereitung inkl. Starkwindtraining
im Solent nun in Cowes. Constantin und Jens kommen gerade vom Skipper-Briefing...


Um 18 BST trifft sich die Crew an Bord um sich am Vorabend der Regatta gemeinsam durch die Szenerie des Segler-Mekkas treiben zu lassen.
Start ist morgen 13.08.2011 in der Gruppe IRC 3 um 11:50 BST.
 

Lust auf Segeln? Kommen Sie an Bord unserer Nautor's Swan und segeln Sie unter der fachlichen Anleitung von Profi-Skipper Constantin Claviez.
Segelreviere: Nordsee, Ostsee, Englischer Kanal, Atlantik, Keltische See, Irminger See, Nordmeer, Karibik und Ostküste USA.
Unser besonderes Highlight: Schwerwettertraining auf der Nordsee.