Unsere Erfahrung

Steuern

Die richtige Technik
Die besten Steuerleistungen werden auf der SY Charisma im Stehen erzielt. Das große Steuerrad überträgt den gesteuerten Kurs mit feiner Übersetzung auf das freihängende Spatenruder.

Bei entsprechendem Trimm lässt sich die Yacht selbst bei widrigen Verhältnissen noch ohne Kraftanstrengung steuern. Wichtig ist hierbei, der Kursstabilität der Swan mit möglichst wenigen Steuerkorrekturen freien Lauf zu lassen. Blick frei geradeaus auf die Wellenstruktur und den Horizont, möglichst wenig auf den Kompass gerichtet.

Auszug aus 'Claviez - Seemännisches Wörterbuch'
Wolfram Claviez (1920-1996)
Ruder: „Seemännisch für Steuer; man steuert mit dem Ruder und rudert mit den Riemen; das Heckruder taucht erstmalig im 12. Jh. auf. Die eigentliche Ruderfläche, die durch ihren Anstellwinkel die Steuerkraft bewirkt, heißt Ruderblatt. Die Begrenzung des Ruderausschlags liegt bei 32° bis 36° bei großen Segelschiffen und reicht bis ca. 60° bei lebhaften Motorbooten. Während früher lediglich einfache Plattenruder zur Anwendung kamen, sind alle neuzeitlichen Ausführungen Verdrängungsruder. Die wichtigsten Ruderformen für Seeschiffe:
Oertz-Ruder (Ruder dreht sich hinter einem feststehenden, in die Stromlinienform einbezogenen Rudersteven). Simplex-Balance-Ruder (Ruder bewegt sich um einen Ruderpfosten innerhalb des Ruderblattkörpers). Spornruder (am Schaft und am Sporn gelagertes Halbschweberuder). Spatenruder (am Ruderschaft gelagertes Schweberuder)....“