Unsere Erlebnisse

Hustadvika mit Schiebe-Wind

Nach dem Frühstück und einer Törnbesprechung ist es Zeit zum Ablegen. In der Stadt ist Ruhe eingekehrt und wir verlassen Ålesund in der Stille des Sonntags. Wir steuern unter Motor aus dem Hafen in nördliche und dann östliche Richtung in den Midfjord.

Halbwind in den Fjorden
Der aufkommenden W-Wind wird durch die Topographie der Landschaft kanalisiert, so dass er von achtern einfällt. Wir segeln unter aufmerksam unter Vorsegel und setzen bei Erreichen des Julsundes auch das Großsegel. Mit böigem westlichem Wind der Stärke 3-5 Beaufort segeln wir Kurs N. Wir aktualisierten unsere Windinformationen über Windy. Aufgrund der sich gut entwickelnden Windsituation entscheiden wir uns, den zuvor anvisierten Hafen Bud Steuerbord liegen zu lassen.

Spi in Hustadvika
So legen wir die Strecke durch das, als eines der gefährlichsten Küstenabschnitte Norwegens eingestufte Seegebiet Hustadvika, bereits am ersten Tag zurück. Der Wind weht mit 3-4 Beaufort und dreht links von SW auf S. Mit dem raumen Windeinfallswinkel bietet sich unser 191 qm umfassender Leichtwindspinnaker ‚Runner‘ an. Wir segeln aufmerksam nach dem Wind und betreiben wachsame Navigation. In den Abendstunden steuern wir bei nachlassenden Wind Kristiansund unter Motor an. Wir machen dicht beim Gästehafen in schöner sommernächtlichen Atmosphäre fest. Distanz – 73 sm.
Als CHARISMA-Crew genießen wir den Anlegedrink im Cockpit. Um Mitternacht nehmen wir das Dinner im gemütlichen Salon ein.

 

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