Unsere Erlebnisse

Im Schärenlabyrinth

Heute stehen wir mal wieder früh auf und legen mit der Morgendämmerung von Henningsvaer ab. Wir steuern mit Kurs ENE entlang der Südküste der Lofoten in eine schöne Morgenstimmung. Die bizarren gebirgigen Felsformationen und die prachtvollen, sich immer wieder wandelnden Farben des Nordlandhimmels begleiten uns auf unserer Route nach Svolvaer.

Aufmerksame Navigation
Bei aller landschaftlichen Faszination muss gewissenhaft auf die Navigation geachtet werden bzw. auf den Verlauf der Unterwasser-Topographie. Neben den üblichen nautischen Seezeichen der Lateral- und Kardinaltonnen sowie der Baken gibt es auch Eisenstangen, die flach unter dem Wasser liegende Felsen markierten. Diese Markierungen dürfen niemals zu dicht passiert werden. In unserem Fall konnten wir durch Beobachtung des Echolots die sich abflachende Tiefenlinie erkennen und rechtzeitig die Steuerkorrektur vom Unterwasserhindernis weg ausführen. Wir steuern mit Svolaer die Hauptstadt der Lofoten an und machen am späten Morgen im Yachthafen für einen Boxenstopp fest – Distanz 13 sm.

Kurs Ost
Frühstück, Proviant-Sortierung, Einkauf, Reinschiff und weiter geht’s. Am Vormittag legen wir wieder ab. Die Route führt uns unter Motor mit östlichem Kurs durch die Schären. Die Insel Litlmolla bleibt Steuerbord liegen, anschließend steuern wir Kurs NE das Schärenlabyrinth rund um Selsøya Steuerbord liegen lassend Kurs ESE und wieder Kurs NE hinein in den Tjeldsund. Wir arbeiten uns gegen den aus dem Fjord kanalisierenden Wind an und arbeiten uns in die Landabdeckung von Hinnøya vor. Am Abend lassen wir in der idyllischen Bucht Ulvikstranda den Anker fallen – Distanz 51 sm.

Wir genießen den Sonnenuntergang, das Ambiente der Natur und im weiteren Verlauf zudem einen lebendigen Abend an Bord.

 

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