Unsere Erlebnisse

Kurz und knackig

Da wir den Lofoten unser Zielgebiet des Törns erreicht haben, darf die Crew im Hafen ausschlafen. Nach einem guten Frühstück mit Rührei und leckeren Blaubeer-Pfannkuchen stechen wir gut genährt wieder in See.

Vorbereitende Revierkunde
Heut liegt nur ein kurzer Küstenabschnitt vor uns, da die nächste attraktive Ortschaft – der Nusfjord – dicht bei liegt. Doch auch der kurze Segelschlag muss gut vorbereitet werden. In dieser Region ist durch die Topographie der hohen Berge mit Starkwindböen zu rechnen. Der Wind weht aus N und kann jederzeit als Kap- und Düseneffekt durch die Hanglagen mit kräftigen Starkwindböen herauswehen.

Sportliches Segeln
Zur frühen Mittagszeit legen wir von Reine ab und rollen bei ablandigen variabel-schwachen Wind die Genua aus. Das Großsegel lassen wir aufgetucht. Die Landabdeckung lässt vermeintlich auf eine ruhige Tour entlang der Leeküste der Lofoten schließen. Der Blick auf's Wasser verrät jedoch, dass es in Kürze sportlich werden wird. Die dunkel einfärbende Wassertönung samt Schaumkronen kündigen die sportliche Segel-Passage an. Bei 25 kn Wind legt sich die Yacht auf die Seite während das Speigatt vom Leedeck gespült wird. Als wir die Talsohle an Land passiert haben, kommen wir wieder unter den Einfluss der Leeabdeckung und cruisen parallel zur Küste. Nach zwei Stunden Fahrt steuern wir den Nusfjord an und machen am Schwimmponton des kleinen Hafens fest – Distanz 10 sm.

Idyllischer Nussfjord
Die Crew nimmt sich nach unserem obligaten Anleger im Cockpit Zeit für individuelle Landgänge und erkundet die Klippen und Schären sowie die unter Weltkulturerbe stehende Ortschaft des Nusfjords. Außerdem wird ein lokales Restaurant in einem restaurierten Packhaus ausfindig gemacht, wo wir am Abend sehr gut essen gehen.

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