Unsere Erlebnisse

Anleger, Möllesund

Filzstift mit Aquarell, Wolfram Claviez

Urlaub im Paradies

Für den nächsten Schritt nordwärts durften wir getrost auf ruhiges Wetter warten, das hatten wir verdient. Es stellte sich am übernächsten Tag ein. Wir segelten nach Glommen, dann nach Varberg und Buaham und hatten dort den Anfang des Schärengebiets erreicht, das unser eigentliches Reiseziel war. Die Naturschönheiten, die uns dort begegneten, lassen sich kaum beschreiben. Dass man höllisch aufpassen muss, dass zeigt der Blick auf den nebenstehenden Seekartenausschnitt.

Durch eine ganz schmale, höchst romantische Durchfahrt erreichten wir Marstrand von Südosten her, die einzige Ansteuerung Marstrands, die nicht im Hafenhandbuch steht und die die allerreizvollste ist. Wir hatten vorher, kurz nach Passieren der Arendal-Werft, ein kurzes Gewitter über uns ergehen lassen und segeln nun mit Südwind in einen Abend hinein, wie man ihn höchstens einmal im Jahr erlebt. Blaue Schären, glutrote Sonne dicht über dem Wasser, und vielversprechend schmirgelt es in der Kombüse. Auf eine Schäreninsel nördlich von Marstrand haben Smutjes Schwester und ihr Mann ein Sommerhaus. Dort gingen wir vor Anker und hatten noch eine ganze Woche Urlaub im Paradies.

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