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Unsere Erlebnisse

Im Kern des Tiefs

Um uns herum wirbelt ein kräftiges Sturmtief. Für die Seegebiete nördlich und südlich der Lofoten sind bis zu 35 Knoten Wind angesagt. Wir befinden uns im Kern des Tiefs, was uns für mehrere Tage moderate Winde aus östlicher Richtung beschert.

Auf unserer Fahrt durch die schroffen Inseln geben sich blauer Himmel, Sonnenschein und bedrohlich graue Wolkenformationen übergangslos die Klinke in die Hand. Zwischen den hohen Bergen komprimiert sich der Wind zu Fallböen und wir rauschen meist nur unter Genua die Fjordlandschaft entlang.

Viel ist hier oben auf  70° Nord zu dieser Jahreszeit nicht mehr los. Der kleinen Fischerort Henningsvaer mit seinen hölzernen Landungsstegen und Speichern ist wie ausgestorben. Auch den Nussfjord erleben wir mit den roten Fischerhütten und den gelben Landhandel-Gebäuden in gemächlicher Ruhe. Wir schlendern durch die Gassen und schauen den, zu wilden Fratzen verzogenen Stockfischköpfen in den Schlund. Die knöchernen Mumien baumeln gelangweilt im Wind.

Mit der Querung des Westfjords verlassen wir die Lofoten. Die launischen Ausläufer des Sturmtiefs bescheren uns einen wilden Ritt ans norwegische Festland. In der Abenddämmerung steuern wir das Leuchtfeuers Ternholmerne an und lassen den Anker im, der Küste vorgelagerten Schärengarten fallen.

Den Hurtigruten auf den Fersen passieren wir am nächsten Tage das Polarkreismonument auf 66° 30’ N. Die Sonne scheint und es herrschen spätsommerliche Temperaturen. Es gibt keinen Zweifel mehr, der mediterrane Süden ruft!

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