Unsere Erlebnisse

2014 | Kreidefelsen von Möns Klint

Die Ostsee liegt im Luftdruckgefälle zwischen dem Hoch über Europa und dem Tief über Schweden. Es entsteht westlicher Wind. Die Wolkenfelder beinhalten Schauerböen, die aufmerksame Seemannschaft erfordern. Es entwickelt sich ein brillanter Segeltag.

Am Morgen legen wir von Stubbeköbing bei leichtem W-Wind ab. Mit einer Backstagsbrise segeln wir unter Genua durch den Grönsund in die betonnte Rinne des Hestehoved Dybs, die uns gen SSE in die Südliche Ostsee führt. Mit Passieren der Ansteuerungstonne halsen wir, setzen das Großsegel und bereiten den Spi zum Setzen vor. Wir segeln mit nordöstlichem Kurs unter 223 qm Segelfläche der Huk von Möns Klint entgegen. Die imposanten Kreidefelsen erscheinen im kräftigen Sonnenlicht in klaren Konturen. Bei auffrischendem Wind segeln wir optimalen Spinnaker-Kurs angesichts der eindrucksvollen Kulisse der Natur.

Im Verlaufe des Nachmittages dreht der Wind rechts, so dass wir den Spinnaker bei dem vorlich einfallenden Wind und spitzeren Anstellwinkel zur Yacht nicht mehr halten können. Wir bergen das Tuch und segeln unter Genua II und Großsegel in den Südlichen Sund. Aufgrund eines instabilen Frontensystems werden uns bei wachsamer Seemannschaft Reffmanöver abverlangt.

Nach einer weiteren Schauerfront lässt der Wind nach. Die Ansteuerung Kopenhagens nehmen wir unter Motor vor. Dabei halten wir uns westlich des Verkehrstrennungsgebietes und fahren außerhalb des Fahrwassers bis nach Kopenhagen. Am Abend machen wir in Nyhavn dicht beim historischen Hafen der Altstadt fest.

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