Unsere Erlebnisse

Welcome in Iceland - HUU!

Wind und Strom
Nach drei Hafentagen in Torshavn öffnet sich für uns ein Wetterfenster gen Island. Am 4. Juli 2016 brechen wir auf. Nach Berechnung der Tide - die rund um die Färöer Inseln zu teils reißenden Gezeitenströmen mit Eddies und Overfalls führt - legen wir zur späten Mittagszeit ab.

Färöer achter aus
Die sogenannten Schafsinseln bestechen durch ihre bizarren Steilküsten, ständig wechselnde Wolkenformationen und einsame Ortschaften. Unter Motor steuern wir durch das Insel-Archipel - zwischen den Inseln ist kaum Wind. Umso eindrücklicher sind die regional auftretenden Gezeitenströme. Wir steuern die SY Charisma souverän durch Wasserstrudel und brechende Wellen. Mit diesem außergewöhnlichen Naturspektakel verlassen wir die Färöer Inseln und segeln in den offenen Nordatlantik.

Seewetter und Kursverlauf
Die Wetterlage wird auf der Rückseite eines Tiefs weiterhin durch eine nördlich einfallende Luftströmung bestimmt. Auf Kurs am Wind segeln wir unter Genua II und Großsegel gen WNW in ein Zwischenhoch. Der zunehmend aufklarende Himmel und der steigende Luftdruck zeigen aber an, dass wir uns einem anderen Wettersystem nähern. Dies ermöglicht uns ab dem frühen Morgen des 6. Julis mit Kurs NNW die direkte Ansteuerung von Islands Südostküste.

Auf der Rückseite des Tiefs und unter dem Einfluss des Zwischenhochs verläuft unsere Kurslinie zunächst in westliche Richtung. Dann kommt das neue Tief, in dessen Nord-Ost-Quadranten wir NNW-lichem Kurs segeln.

Welcome in Iceland  - HUU!
Nach knapp 40 Stunden heißt es Land in Sicht. In gleißendem Sonnenlicht zeichnet sich die grandiose Küstenformation Islands am Horizont ab. Diese Ansteuerung wird uns in ihrer Einzigartigkeit lebenslang in Erinnerung bleiben.

 

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