Unsere Erlebnisse

Krossfjord

Kapp Mitra Steuerbord voraus

Aufgetaut

Zeiten des Wandels
In Barentsburg hat der Systemwandel Einzug gehalten. Im restlichen Svalbard Archipel sind im Vergleich zu den sechs Nordlandreisen seit 2002 auch einige Veränderungen wahrzunehmen.

Milde Temperaturen
Haben wir 2006 noch gefrohren wie die Schneider, können wir dieses Jahr häufig mal ohne dickes Ölzeug und nur mit Midlayer an Deck sitzen. Die Sonne brennt. In Barentsburg ist es so warm, dass mir sogar kurz der Gedanke an kurze Hosen kommt. Der Schnee schmilzt. Selbst auf den hohen Berge an den Ufern des Isfjords und des Prins Karl Forlandsunds sind kaum Schneefelder zu sehen.

Ewiges Eis

Die Eissituation ist so entspannt wie nie. Das Packeis hat sich dieses Jahr weit in den Norden zurückgezogen. Das ganze Archipel samt Nordaustlandet ist quasi eisfrei.

Eindrucksvoll schieben sich die jahrtausende alten Eismassen scheinabr unendlich durch die schroffen Landmassen. Auffällig viele Gletscher haben sich jedoch hinter die Wasserkante zurückgezogen. Es schwimmt deutlich weniger Gletschereis in den Fjorden.

Die Szenerie Spitzbergens ist weiterhin einmalig eindrucksvoll aber sie hat sich definitf geändert. Auch wenn es nur eine Momentaufnahme ist - die Auswirkungen des Klimawandels scheinen offensichtlich und machen nachdenklich. Nichts ist mehr für die Ewigkeit, auch nicht das das ewige Eis des Nordens.

 

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