Unsere Erlebnisse

Bergwerkssiedlung Barentsburg

Bunte Häuser am Ufer der Grönsunds

Lenindenkmal

im Zentrum von Barentsburg

Im Wandel der Zeit

Barentsburg
Bei einer leichten Brise segeln wir durch den Isfjord gen Westen. Als der Wind vollkommen einschläft starten wir den Motor und steuern Barentsburg an.

Bei früheren Besuchen lagen die sozialistischen Bauten der Bergwerkssiedlung in desolatem Zustand unter einem dicken grauen Schleier von Kohlestaub. Bereits von Weitem sehen wir, das sich hier mittlerweile etwas geändert hat.

Im Spannungsfeld des Kapitalismus
Bunte Häuser prangen - nach skandinavischen Vorbild - am Ostufer des Grönsunds. Eine neue Treppenanlage führt von Hafen hoch in die Siedlung. Die sozialistischen Heldenfiguren vor dem Gemeindezentrum sind verschwunden. Das Lenindenkmal ist aber noch da und wird gerade auf Hochglanz gebracht. Morgen finden die Feierlichkeiten anlässlich des 80-jährigen Bestehens der Bergbaugesellschaft Trust Arktikugol statt.

Vorn hui, hinten...
Die Fassaden der öffentlichen Gebäude erscheinen in neuem, modernen Glanz. Dahinter ist der Mangel des Sozialismus aber immer noch deutlich. Die Flure in der Arktikugol-Zentrale ist mit uraltem,zigmal geflicktem Linoleum ausgelegt. Die Duschen und das Schwimmbecken im Gemeindezentrum sind in einem unbeschreiblichen Zustand. Alleine das Hotel ist rundum westlich ausgestattet.

Bei herrlicher Mitternachtssonne genießen wir hier im Spießesaal mit leichtem DDR-Flair frischen Kabeljau und lokales Bier aus der nördlichst gelegenen Braurerei Russlands.

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