Unsere Erlebnisse

Segeln Irische See
Dinner an Bord

Kurs Irland

Das Seewetter gibt uns für die Etappe gen Irland nur ein enges Zeitfenster. Als Crew haben wir uns bereits am Vorabend in Wachen eingeteilt. In schönster Nachtstimmung legen wir ohne Wind um 0240 BST (UTC+1) ab.

Mit dem Strom
Noch vor Hochwasser nutzen wir den ‚Free-Flow‘ bei geöffneten Schleusentoren und steuern in den vom regen Schiffsverkehr frequentierten Milford Channel. Der Strom setzt mit uns, wir passieren die Insel Skokholm auf Steuerbord und schlagen nördlichen Kurs in die Irische See ein.

Segel setzen
Mit der Morgendämmerung kommt ein schwacher W-NW Wind auf, den wir sogleich zum Segeln nutzen. Das Tidenintervall setzt von 03:00 - 09:00 gen N, 09:00 - 15:00 gen S und von 15:00 - 21:00 wieder gen N. Der Wind dreht von W weiter auf SW und stabilisiert sich. Wir kommen auch gegen die Tide - bei 4-5 kn Fahrt über Grund - gut voran.

Vor dem Wind
Wir baumen die Genua auf Backbord aus, das Großsegel ist auf Steuerbordseite mit dem Bullenstander gesichert. Am Nachmittag frischt es auf Starkwind auf und mit dem Gezeitenstrom jagen wir mit bis zu 11 kn Fahrt über Grund parallel zu Irlands Ostküste gen Norden.

Landfall
Wir liegen sehr gut in der Zeit und segeln in die Dublin Bay bis wir um 20:40 nach 120 sm die Dunlaoghaire Marina von Dublin erreichen. Zum Abschluss dieses fantastischen Segeltages zelebriert die Crew ein exquisites Dinner an Bord - Charisma pur!

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