Unsere Erlebnisse

Gegen den Wind gen Westen

Sportliche Kreuzschläge stehen auf dem Programm

Vive la France

Wir haben einen fröhlichen Abend im Café du Port

Vive la France

Mit der Marina Roscoff haben wir nach der Querung des Englischen Kanals einen sehr guten Hafen erreicht, der zu jeder Höhe der Gezeit befahrbar ist. Wir sind in Frankreich - es gibt firsche Croissants und Baguette zum Frühtsück - jummie, jummie :)

Bretonische Steine
Die angekündigte Westwindlage setzt ein und bringt bei hohem Luftdruck eine diesige Warmfront mit eingeschränkter Sicht. Zur Mittagszeit legen wir bei Hochwasser ab und steuern unter Motor den Chenal de l‘Ile de Batz in westliche Richtung. Dabei muss man in diesem steinigen Gezeitenrevier akkurat navigieren.

Sportliche Kreuzschläge
Nach der Passage setzen wir bei W 5 Bft. die Genua III und das Großsegel ins dritte Reff. Die weitere Route führt uns entlang der Nordküste der Bretagne gen WSW. Durch die Konstellation Wind gegen Strom baut sich eine ansehnliche Wellen auf. Das Deck wird gewaschen. Die Crew rotiert ihre Positionen und optimiert das Handling aufmerksamer Seemannschaft. Im Tagesverlauf lässt der Wind allmählich nach, wir reffen sukzessive aus. Am frühen Abend erreichen wir bei Niedrigwasser die Kardinaltonne-W Libenter und steuern in das Fahrwasser nach L‘Aber Wrac'h.

Französische Lebensart
Die bizarre Landschaft der Bretagne ist auch in grauer Szenerie einzigartig und zieht die Crew in ihren Bann. Am frühen Abend machen wir nach 44 sm in der Marina von L‘Aber Wrac'h fest. Nach einem Anleger im Cockpit verholen wir uns an Land. Im Café du Port genießen wir die bretonische Küche. Klar, dass da frische Austern, Muscheln und flambierte Crêpes mit von der Partie sind. Eine lebhafte Runde an Bord beschließt diesen ereignisreichen Segeltag.

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