Unsere Erlebnisse

Ansteuerung Berufjördur

Wir steuern den Berufjördur an

Gegen den Uhrzeigersinn

Die Würfel sind gefallen. Die Wettervorhersage sagt für die nächsten Tage stürmischen SW-Wind vorher. So entscheiden wir uns Island gegen den Uhrzeigersinn zu runden. Aus unserem Törn Island West wird unverhofft Island Ost :)

Leinen los...
Am Morgen legen wir nach Kontaktaufnahme mit der Iceland Coastguard (VHF 16) bei Niedrigwasser von Höfn ab. Es ist neblig und die Wetterbedingungen sind ruhig. Der restliche auslaufende Gezeitenstrom führt zu einer schnellen Fahrt aus der Lagune des Hornafjördurs in die bewegte Atlantikdünung. Die Unterwasser-Topografie ist indifferent und sorgt für ein bockiges Wellenbild. Die Yacht rollt im Seegang hin und her. Mit konsequentem Ost-Kurs steuern wir unter Motor dem Kap Stokksnes entgegen.

Warschau Wellen...
Mit Passieren des Kaps kommt frischer SW-Wind auf und wir rollen unsere 73 qm umfassende Genua II aus. Das Wellenbild harmonisiert sich für kurze Zeit, da die Wassertiefe auf über 50 m zunimmt. Als der Strom von Norden einsetzt, befinden wir uns jedoch in einer Wind-gegen-Strom Konstellation. Die Wellen bauen sich auf, brechen und spülen das Deck unserer Nautor's Swan 441. Der Rudergänger muss entsprechend aufmerksam steuern, um die Yacht auf gutem Kurs zu halten.

Sightseeing...
Bei sonnigem Wetter werden wir mit einem traumhaften Panorama entlang Islands pittoresker Südküste belohnt. Wir segeln gen Nord-Osten dem Berufjördur entgegen. Am Nachmittag erreichen wir nach 48 sm unseren anvisierten Hafen Djupivogur. Vom Hafenmeister bekommen wir einen guten Liegeplatz am Schwimmponton zugewiesen - das nächste Atlantik-Tief kann kommen.

Den Abend gestalten wir als Charisma-Crew an Bord.

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