Unsere Erlebnisse

Nebel im Smeerenburgfjord

Die Wettervorhersage und unsere Zeitplanung lassen einen Abstecher in den Nordvest-Spitsbergen National Park zu. Hier im Nordwesten landete am 17. Juni 1596 Willem Barentsz  - entsprechend den spitzen Bergformationen nannte er das neu entdeckte Land Spitzbergen.

Kurs Smeernburgfjord
Nach einer ruhigen Nacht in der Trinityhamna holen wir gegen 9:30 Uhr den Anker auf. Wir verlassen den Magdalenefjord und umschiffen den ein oder anderen Eiscrawler, bis wir das abgekalbte Gletschereis achteraus lassen können. Unter Motor steuern wir durch das Sörgattet in den Smeerenburgfjord und tauchen in tiefhängende Wolken ein. Zum Nebel kommt zusätzlich Eis ins Spiel. Wir platzieren mindestens ein Crewmitglied als Eiswache am Bug und motoren in Schleichfahrt gen Norden.

Hören statt sehen
Der Nebel wird immer dichter, die Ufer des Fjords sind nicht zusehen. Alles ist in Watte gehüllt. Je schlechter die Sicht, desto stärker nehmen wir unsere Umgebung mit anderen Sinnen war: Wir hören das Flattern und Kreischen der Vögel, die Motorgeräusche eines kleinen Motorboots und riechen ganz intensiv das Gletschereis.

Baden Nördlich von Nord
In unserer ursprünglich anvisierten Ankerbucht - der Kennedybukta - finden wir keinen angemessenen Ankergrund. Im Norske Los eruieren wir einen alternativen Ankergrund. Der Anker fällt schließlich nördlich der SO-Huk der Insel Amsterdamöya. Wir liegen im Nichts - Nebel wohin man schaut. Aber drei neugierige Seevögel sind just zur Stelle und drehen ihre Runden um die Charisma. Die Vorschiffs-Crew tut es ihnen gleich und nimmt ein Eisbad nördlich von Nord. Am Abend klart es auf und das Panorama des Smeerenburgfjord liegt in dramatischer Beleuchtung vor uns.

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