Unsere Erlebnisse

Kurs Charleston

In den Morgenstunden läutet der Sonnenaufgang vor imposanter Wolkenkulisse den weiteren Segeltag ein. Wir können den Golfstrom bis zum Nachmittag nutzen, dann strömt er in nordöstliche Richtung weiter, während wir Kurs N beibehalten.

Ein Lob dem Strom
Der Golfstrom verläuft als Fluss im Meer und ist in seinem Randgebiet durch brechende Wellen, Kabbelwasser und Ablagerungen von Seegras gut zu erkennen. Der Geschwindigkeitsmesser differiert durch die Stromwirbel am Rand des Golfstroms kurzzeitig bis sich im weiteren Verlauf die Fahrt über Grund mit 6 kn einstellt. Uns erwischt die erste Regenwolke, die aus den auftürmenden Quellbewölkungen entstanden ist. Es bleibt jedoch ein harmloser Squall und die Wetterbedingungen sind weiterhin sehr günstig für uns. In unserem bewährten überlappenden Wachsystem geht es bei S 4-5 in die nächste sternenklare Nacht.

Morgendliche Ansteuerung
Um Mitternacht bergen wir das Großsegel, nehmen das Vorsegel wieder auf Steuerbord und bauen den Spinnakerbaum ab. So segeln wir nur unter der 73 qm umfassenden Genua II der Küste von South Carolina entgegen. Unter Motor steuern wir in den Morgenstunden bei gegenläufigem Gezeitenstrom Charleston an. Zur Mittagszeit erreichen wir die Charleston City-Marina.

Mit der Seepassage von Port Cape Canaveral nach Charleston liegen 300 sm in unserem Kielwasser.

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