Alle Crewmitglieder gehen äußerst zuverlässig ihre Wachen, wir kommen gut durch die Nacht. Am Morgen lässt der Wind allmählich nach, wir reffen sukzessive aus. Am Rande des Hochdruckgebietes können wir die Luken öffnen und die Feuchtigkeit aus dem Schiff holen. Mit Kreuzschlägen nähern wir uns bei variablen Wind den Fastnet Rock.
Geduldspiel
Der unstete Wind erfordert die Geduld der gesamten Crew. Mit Feingefühl segeln wir nach dem Wind, trimmen die Segel, fahren bei den variierenden Windrichtungen mit Wenden der Südküste Irlands entgegen. Am Abend ist es soweit: wir haben uns nördlich des Verkehrstrennungsgebietes hoch gearbeitet und können in der Abendbrise bei NW 2-4 Beaufort während des Sonnenuntergangs dem Fastnet Rock entgegen segeln.
