Die Crew geht mit Willensstärke, Ausdauer und Konzentration ihre Steuerwachen. Bei NE-E 5-6 Bft. segeln wir im karibischen Schietwetter, durchsetzt mit Regen aus der dunkelgrauen Atmosphäre der Nacht in den grauen Morgen. Dabei segeln wir mit guter Geschwindigkeit bei 7 kn durch den weiten Atlantischen Ozean.
Tropische Regefälle
Am Nachmittag kommt starker tropischer Regen auf – es schüttet aus Kübeln. Der pralle Regen reflektiert auf der Wasseroberfläche des Meeres und legt sich als weiß-graue Schicht bei geringster Sichtweite um unsere Yacht. Bei der Navigation achten wir darauf luvwärtig der parallel zu Eleuthera Islands verlaufenden Kurslinie zu bleiben, um bei diesen widrigen Verhältnissen keine Gefahr einer Legerwall-Situation aufkommen zu lassen.
Letzte Nachtfahrt
Bei Kurs halben Wind können wir den avisierten Kurs jedoch gut halten. Am Abend klart es auf. Bei NE 5-7 segeln wir mit gerefftem Vorsegel in die letzte Nacht unseres Hochseetörns zu den Bahamas. Kurz vor Mitternacht führen wir nördlich der Nordhuk von Eleuthera Islands die Halse durch und schiften bei neuem Kurs WSW die Genua auf Steuerbord.

