Unsere Erlebnisse

Bei Wind gegen Strom ger Roscoff

Um 10:00 UTC+2 (HW Dover -6) verlassen wir Saint-Quay Portieux. Wir setzen das Großsegel ins dritte Reff und rollen der Genua III aus. Der Wind weht aus NW mit 4-5 Bft. zunehmend auf 6-7 Bft. Unser Kurs verläuft entlang der Küste gen Norden. Wir segeln gegen die restliche auflaufende Tide in den zu Mittag kenternden Gezeitenstrom.

Wind gegen Strom
Die Kräfte Wind und Strom wirken gegeneinander. Meterhohe Wellen bauen sich auf, Deck und Crew werden von überkommenden Seen gewaschen. Wir passieren Le Plateau de la Moraine an Backbord. Ab jetzt geht es mit Keuzschlägen entlang der Nordküste der Bretagne gen WSW. Am Nachmittag lässt der Wind auf 5-6 Bft. (böig) nach. 

Kurs Roscoff
Das Plateau de la Meloine bleibt an Steuerbord. Die Tide kentert erneut - nun wirken Wind und Strom in die gleiche Richtung – der Seegang beruhigt sich. Trotz Gegenstrom kommen wir noch gut voran. Kurz vor Sonnenuntergang sind vor den Toren Roscoffs. Um 20:30 machen wir in der  Marina Bloscon fest – Distanz 67 sm.

Wir lassen den sportlichen Segeltag an Bord ausklingen. Morgen können wir ausschlafen, es steht ein Hafentag wegen Seewetter an.

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