Nach zwei Hafentagen in St. Malo und einem kleinen Crewwechsel geht es am Sonntag wieder los. Um 08:10 verlassen wir die Marina und nehmen um 08:40 die Schleuse gen See. Wir passieren das Fahrwasser gen NW unter Motor.
Unter Segeln
Um 09:20 UTC+2 (HW Dover -6) passieren wir das Seezeichen Les Pieres des Ports an Steuerbord und setzen die Segel, binden das erste Reff ins Großsegeln und rollen die Genua III aus. Gegen die restliche auflaufende Tide segeln wir Cap Fréhel entgegen.
Sportlich am Wind
Der Gezeitenstrom kentert, der Wind frischt auf. Bei 6-7 Bft. aus SW binden wir das zweite und dritte Reff ins Großsegel. Wir segeln auf strammem Am-Wind-Kurs mit überkommenden Seen und unterspültem Leedeck.
Im schützenden Hafen
Le Phare du Grand Lejon bleibt an Steuerbord, wir wenden und steuern mit Kurs 200° Saint-Quay-Portrieux entgegen. Die Ansteuerung erfoglt über Norden, die Untiefen Madeux bleiben an Backbord. Der Hafenmeister kommt uns auf einem Power RIB entgegen. Er weißt uns den Weg an den Besuchersteg und gibt der CHARISMA einen sanftent Push in die Liegeplatzlücke – Distanz 40 sm.
Bei Nieselregen verziehen wir uns in den Salon, die Heizung läuft. Am Abend gehen wir in einem der Hafenrestaurant essen.


