Unsere Erlebnisse

Raumer Wind über die Donegal Bay

Wir lichten den Anker um 06:00 Uhr, setzen das Großsegel und rollen die Genua 3 aus. Bei SW 2 Bft. zunehmend 3-4 Bft., segeln wir aus der Landabdeckung auf nördlichem Kurs in die Broad Haven Bay. Kid Island passieren wir westlich. Aufgrund der bewegten Atlantiksee und des achterlich einfallenden Windes sichern wir das Großsegel an Steuerbord mit einem Bullenstander und baumen die Genua 3 an Backbord aus.

Stabiler Kurs Richtung Donegal Bay
Mit dieser stabilen Besegelung können wir den SW-Wind bei 4-5 Bft. optimal ausnutzen, zumal er zu unseren Gunsten nach rechts auf W bis SW dreht. Wir segeln Kurs NO durch die Mündung der Donegal Bay Richtung Aran Islands. Als der Wind am Nachmittag auf WSW mit 2-3 Bft. nachlässt, beginnen die Segel durch die Wellenbewegungen im Rigg zu schlagen. Wir setzen die restliche Fahrt unter Motor fort.

Präzise Naviagation
Nach dem Passieren des Leuchtturms von Aranmore und der Rundung von Tornready Point steuern wir auf südöstlichem Kurs in die Rosses Bay. Die Ansteuerung von Burtonport erfolgt bei Hochwasser mit aufmerksamer Navigation und präziser Steuerleistung durch ein enges, aber gut betonntes Fahrwasser. Um 19:50 Uhr machen wir am Pier fest und berücksichtigen beim Vertäuen den Tidenhub von 3,5 Metern – Distanz 72 sm.

Am nordwestlichen Ende Irlands
Dafür, dass wir an der äußersten NW-Ecke Irlands sind, ist der Fährverkehr zu den vorgelagerten Inseln rege. Wir erkunden die Ortschaft und kehren im ersten Haus am Platze ein. Die Deko an der Hauswand deutet schon an, was es hier gibt: Lobster!

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