Unsere Erlebnisse

Nordsee zum zweiten

Wir legen um 06:10 Uhr in Mandal ab und segeln zunächst durch die Schären Südnorwegens. Auf Südkurs geht es hinaus in die offene Nordsee. Der Wind steht aus SE–E mit 4–5 Beaufort, im Tagesverlauf zunehmend auf 5–6, in Böen stärker.

In den Morgen
Noch bei Dunkelheit binden wir das 1. und 2. Reff ins Großsegel. Mit Sonnenaufgang erleben wir rasantes Hochseesegeln durchs westliche Skagerrak und segeln auf Am-Wind-Kurs weiter in das Seegebiet Fischer.

Zwei Nachtfahrten
In der ersten Nachtfahrt passieren wir Horns Rev westlich und segeln in die nördliche Deutsche Bucht. Zur Mittagszeit wenden wir auf Backbord-Bug und setzten unsere Kurs gen Osten fort, der Westküste von Sylt entgegen. Mit Kreuzschlägen segeln wir durch die zweite Nacht in die innere Deutsche Bucht. Am folgenden Morgen erreichen wir bei Sonnenschein die Elbmündung. Die Tide setzt gegen uns. Wir rollen die Genua ein und setzten die Fahrt unter Motor fort. Unsere Route führt durch das Luechterloch, mit einsetzender Flut passieren wir Cuxhaven.

Auf der Elbe
Wir sind wieder in unserem Heimatrevier. Auf der Elbe! Der Flutstrom wird uns heute allerdings nicht mehr bis Hamburg tragen. Wir folgen dem Elbfahrwasser unter Motor und haben den lebhaften Schiffsverkehr aufmerksam im Auge.

Happy landing
Wir steuern Glückstadt an, doch der Vorhafen ist angesichts des langen Wochenendes pickepacke voll. Hier finden wir heute keinen Platz. Um 22:00 Uhr lassen wir stattdessen östlich der Insel Rhinplate den Anker fallen, Distanz 392 sm. Jetzt haben wir uns ein Ankerbier verdient! 

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