Unsere Erlebnisse

Unter Try gen Nordirland

Wir legen um 06:50 Uhr UTC+1 in Carlingford ab (HW Dover +4h) und steuern mit der ablaufenden Tide aus dem Carlingford Lough. Bei Südwest 5 Beaufort segeln wir ausschließlich unter Genua 3. In der Mündung erfassen uns die in der Seekarte eingezeichneten "Tidal Rips".

Tidal Rips
Wind gegen Strom baut kurze, steile, brechende Wellen auf, die das Deck fluten. Mit konsequenten Steuerleistungen und ausgezeichnetem Seeverhalten unserer soliden Nautor's Swan segeln wir durch den Hexenkessel in die Irische See. An der Kardinaltonne S-Helly Hunter fallen wir ab und segeln mit achterlichem Wind parallel zur nordirischen Küste Kurs ENE.

Gegen den Strom
Die Tide kippt – fünf Stunden setzt nun der Strom gegen uns. Wieder baut sich eine Welle von achtern auf, die unseren Kurzkieler schwer steuerbar macht. Wir setzen das Trysegel, sichern den Großbaum mit einem Bullenstander und rollen das Vorsegel ein. So halten wir bei steifem achterlichem Wind sicher unseren Kurs vor dem Wind.

Von Raumschots bis Am-Wind-Kurs
Mit Passieren von Allagan Point halsen wir und schlagen nördlichen Kurs ein. Jetzt segeln wir bei raumem bis halbem Wind unter Genua III und Trysegel. Schauerböen begleiten uns. Der Wind dreht rechts und fällt vorlich ein – wir gehen auf Am-Wind-Kurs und rauschen in den Donaghadee Sound, Cope Island bleibt steuerbord.

Die Ansteuerung von Bangor erfolgt unter Motor. Um 17:30 Uhr UTC+1 machen wir in der Marina fest, Distanz 66 Seemeilen.

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