Unsere Erlebnisse

Kochendes Hafenwasser

Über der nordatlantischen Hemisphäre zeichnet sich eine komplexe Wetterlage ab. Für die Nordsee wird ein neues Tief mit Kern nördlich von Schottland – ostziehend gen Oslo –  wetterbestimmend. Die Deutsche Bucht bekommt Sturm.

Gut gefendert
Die SY CHARISMA liegt im Schutzhafen von Helgoland und muss dennoch gut auf die zu erwartenden Ereignisse vorbereitet werden. Aufgrund der räumlichen Situation im Hafen müssen wir bei Südwestwindlage auflandig liegen. Die Rechenmodelle sagen für den Tag übereinstimmend bis 45 kn Wind voraus. Wir fendern die Yacht flächig ab, um eine möglichst gleichmäßige Druckverteilung auf die Außenhaut zu gewährleisten. Als die stürmischen Böen zur Krängung des Schiffes führen, werden die Kräfte offensichtlich.

Stürmischer Landgang
Ein weiteres Ereignis ist ein Spaziergang über die Insel – speziell auf dem Oberland von Helgoland. Hier komprimiert die Steilküste den stürmischen Wind aufgrund des Kappeffekts zu schweren Sturmböen. Hier schiebt man bei diesen Windverhältnissen auch als Fussgänger Lage! Ab dem frühen Nachmittag verbessert sich das Wettergeschen.

Das Gröbste ist durch
Der Wind dreht rechts, von SW auf W. Am Steg bedeutet das, dass der Wind vorlicher einfällt und der Winddruck auf das Schiff nachlässt. Dazu nimmt im weiteren Verlauf der Wind ab, der Hafentag ist somit gut überstanden. Am Abend kehren wir auf dem Helgoländer Oberland im bewährten Restaurant Mocca Stuben ein.

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