Hinter uns liegt eine ruhige Nacht vor Anker. Wind und Schwell sind eingschlafen und wir haben ebenfalls gut geschlafen. In grauer Szenerie holen wir um 07:50 UTC+2 den Anker auf.
Wahrschau Untiefen
Wolken verdecken die Sonne und auf dem Wasser liegen feine Nebelschwaden. Bei diesiger Sicht motoren wir mit südlichem Kurs parallel zur Küste der Normandie. Wir passieren das Cap Carteret auf Backbord und ändern unseren Kurs aus SSW. Wir lassen das Untiefen-Plateau Banc de l’Écrehou an Steuerbord liegen und steuern mit westlichem Kurs durch den Violet Channel. Die Gewässer rund um die Insel Jersey sind gespickt mit Untiefen – auf beiden Seiten des betonnten Kanals fallen bei Niedrigwasser Gebiete trocken. Hier sind präzise Navigation und aufmerksames Steuern gefragt!
Happy Landing Jersey
Wi steuern der tidenunabhängigen Vorhafen von St. Helier an und bekommen vom Hafenmeister einen Platz zugewiesen. Um 14:10 UTC+2 machen wir längsseits an einer anderen Yacht fest, Distanz 28 sm Es fängt an zu nieseln. Wir nehmen unseren traditionellen Anleger heute in Salon. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung: Mittagschlaf, Landgang durch die Altstadt von St. Helier mit ihrer Mischung aus britischer und französischer Lebensart. Zum Abendessen kehren wir in ein französisches Restaurant ein – bon appétit!
Im Gezeitenrevier
Hier bestimmt die Gezeit die Zeit der Seefahrer. Morgen läuft die Tide früh, für alle die gen St. Malo wollen. Unser Hafenpäckchen ist inzwischen auf sieben Schiffe angewachsen, wir liegen innen an zweiter Position. Damit wir morgen früh ohne großes „Malheur” ablegen können, gibt es nach dem Abendessen noch ein Hafenmanöver. Wir verholen uns an die Außenposition des Päckchens. Wir sind in einer top Ausgangsposition für morgen :)


