Wir legen tidebedingt in der Dunkelheit des frühen Morgens um 05:00 Uhr von Büsum ab, um den nach Westen in die Helgoländer Bucht ablaufenden Gezeitenstrom des Wattenmeers zu nutzen.
Gezeitensegeln in der Dunkelheit
Bei ablaufender Tide und südlichem bis südwestlichem Wind Stärke 4–5, zunehmend 6 Beaufort, setzen wir Genua 4 und Trysegel. Mit rasanter Fahrt segeln wir westwärts durch das Fahrwasser der Süderpiep. In Kreuzschlägen folgen wir der Trasse nach WSW, später weiter westlich – über die Mündung hinaus in die Morgendämmerung der Helgoländer Bucht.
Boje-über-Bord - Das Hamburger Manöver
Im wechselhaften Wind und indifferentem Seegang fahren wir ein Sicherheitsmanöver „Boje über Bord“ (Hamburger Manöver), das sich in Effizienz und Einfachheit überzeugend bewährt. Im folgenden Link ist zudem die YACHT-Reportage Fit für alle Fälle abrufbar: https://www.charisma4sea.de/mitsegeln/schwerwettertraining
Spinnakersegeln Kurs Nord-Ostsee Kanal
Mit Kentern der Tide segeln wir Kurs Südost, segeln über die Norderelbe durchs Luechterloch in die Elbmündung, queren das Fahrwasser und halten uns entlang des grünen Tonnenstrichs an Cuxhaven vorbei. Wir bergen das Trysegel, setzen das Großsegel und bereiten den roten Starkwind-Spinnaker vor. Bei südlichem Wind 3–4 segeln wir am luvwärtigen Elbufer entlang Kurs ENE in Richtung Brunsbüttel. Vor der Schleuse bergen wir den Spinnaker, schleusen ein und machen um 14:30 Uhr im Yachthafen fest.


