Unsere Erlebnisse

Schauerfront im 2. Reff

In den frühen Morgenstunden nimmt der rechtsdrehende Wind auf SW 4 zu. Es wird böig, so dass wir das erste Reff in das Großsegel einbinden. In der Morgendämmerung zeichnet sich eine weiße Wolkenwalze am Horizont ab, die uns in absehbarer Zeit erreichen wird.

Einreffen
In Prävention dieser Schauerwolkenfront binden wir das zweite Reff ins Großsegel und rollen die Genua II auf Genua III Größe ein. Im Einfluss der Wetterfront dreht der Wind auf böigen W-NW 4-5. Wir wenden auf Backbordbug und segeln wieder Kurs WSW in guter Geschwindigkeit unserem Wegpunkt Porto Santo entgegen.

Ausreffen
Die perfekten Segeleigenschaften unser vom Schiffskonstrukteur Ron Holland gezeichneten Nautor’s Swan kommen nun bestens zur Geltung – wir machen gut Strecke. Ab der Mittagszeit lässt der Einfluss der Okklusionsfront samt Böen nach, wir rollen die Genua wieder auf volle Tuchstärke aus und reffen das Großsegel vom zweiten in das erste Reff aus. Ab dem Nachmittag klart das Wetter auf und der Wind stabilisiert sich auf W 3-4, in den Abendstunden auf W-SW 2-3. Wir segeln in eine sehr angenehme zweite Nacht.

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