Das Färöer-Archipel ist durch seine starken Gezeitenströme kein einfaches Segelrevier. Wir erörtern im Hafenbüro mit den loakeln Seeleuten den optimalen Zeitpunkt zum Ablegen. Es läuft auf den frühen Nachmittag hinaus.
Leinen los
Um 14:30 Uhr UTC+1 legen wir in Tórshavn ab. Bei diesigem Wetter und ohne Wind fahren wir mit der Tide Kurs Süd, runden die Huk Kirkjubønes und steuern westwärts in den Skopunarfjørður. Hestur bleibt an Steuerbord. Bei S-SW 2- 3 Beaufort setzen wir Genua III und Großsegel und segeln weiter auf westlichem Kurs.
Nordatlantik
Mit dem Passieren der Nordwesthuk von Sandoy setzen wir den roten Starkwindspinnaker mit 150 Quadratmetern Segelfläche. Vom westsetzenden, auslaufenden Gezeitenstrom unterstützt, laufen wir hinaus in den offenen Nordatlantik. Auf Kurs WNW segeln wir südlich des sich nach Westen ziehenden Färöer-Archipels, zeitweise mit bis zu 10 Knoten Fahrt über Grund.
Abenddämmerung
Als der Wind merklich auffrischt, bergen wir den Spi in der zunehmenden Atlantikdünung und segeln unter Genua III und Großsegel in die Abenddämmerung.

