Unsere Erlebnisse

Im Bristol Channel gen Westen

Um 07:20 Uhr UTC+1 (HW Dover -5h) verlassen wir die Penarth Marina. Nach dem Passieren der Schleusenanlagen steuern wir in den inneren Bristol Channel. Wir setzen die Genua 3 und das Großsegel im zweiten Reff. Der Wind weht aus Südwest mit 4 bis 5 Beaufort und ist böig. Mit dem Einsetzen des ablaufenden Gezeitenstroms kreuzen wir südlich von Barry bei Kurs WNW.

Gegen den Strom
Ab dem frühen Nachmittag kentert die Tide. Wir segeln nun gegen den Gezeitenstrom und werden von Schauerböen und einzelnen Seegewittern begleitet. Der Wind bleibt unbeständig und schwankt zwischen 3 und 6 Beaufort aus Südwest. Wir halten konsequent unseren Kurs am Wind auf Steuerbordbug.

Mit dem Strom
Im Abendlicht segeln wir in die erneut kenternde Tide hinein. Der Vollmond geht achteraus auf. Wir navigieren nach Sicht und Leuchtfeuern, runden Linney Head und steuern den natürlichen Schutzhafen von Milford Haven an.

Ankommen
Unter Motor steuern wir zur Schleuse, per UKW-Funk nehemen wir Kontakt mit dem  Nachtdienst von Pierhead auf. Als wir im Schleusenbereich ankommen, ist das Tor bereits geöffnet. Wir fahren in die Schleusenkammer ein, die Tore werden geschlossen, die Kammer geflutet und die Tore in Richtung Marina werden geöffnet. Um 23:40 Uhr UTC+1 machen wir an dem uns zugewiesene Liegeplatz fest, Distanz 93 sm.

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