Unsere Erlebnisse

TR25 Tag 15 | Guter Wind, moderate See (173 sm)

Immer langsam voran! Dieses Motto gilt aktuell nur für die Zugeschwindigkeit der Warmfront, die unser Seewetter bestimmt. Sie ist unsere meteorologische Freundin, denn sie zieht quasi im Gleichtakt mit uns gen ENE.

Seewetter
Normalerweise ziehen diese Fronten schneller über den Atlabtik, z.B. mit doppelter Bootsgeschwindigkeit, wie wir segeln können. In der Regel werden wir also vom Wetter eingeholt. Derzeit ist es jedoch so, dass wir seit geraumer Zeit vor der Warmfront, den Hochdruckeinfluss günstiger Wetterbedingungen nutzend, mit Halbwind-Kurs samt Raumschots-Tendenz segeln können. Mit zusätzlicher Unterstützung der Nordatlantikströmung (erweiteter Ausläufer des Golfstroms) segeln wir mit 7 bis 8,5 kn Fahrt über Grund Kurs ENE durch den östlichen Nordatlantik. Diese günstigen Naturbedingungen von frischem Wind mit gutem Windeinfallswinkel halben Wind sowie moderatem Seegang führen zu unserem bislang zweitbesten Etmal auf unserem TR 25: 173 sm.

Aus der Pantry
Mit unserem routierenden Wachsystem ändern sich auch die täglichen Wachzeiten und somit das verfügbare Pantry-Personal zur Essenszeit. Heute kommen die Pantry-Men aus dem Vorschiff. Hansjörg zeichnet für den Schwäbischen Kartoffelsalat verantwortlich - unterstützt durch Sabines Know-How in Sachen Dampfkochtopf und abgeschmeckt durch Jens schwäbische Geschmacksnerven. Sven bereitet einen Thunfisch-Kokos-Salad zu. Serviert wird das ganze formvollendet auf einem Chinakohlbett mit geräuchertem Lachs und hartgekochten Eiern. 

Am südlichen Rand der Warmfront
Der windintensive Part der Warmfront wird nördlich von uns vorbeiziehen. Mit der Abenddämmerung binden wir das erste Reff ins Großsegel. Bei SW 5-6 segeln wir bei leicht zunehmenden Seegang in die 16. Nacht. Aufgrund der einsetzenden Böen binden wir das zweite Reff ins Großsegel, um die Yacht kontinuierlich gut steuern zu können.

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