Unsere Erlebnisse

TR25 Tag 17 | Im Team – 169 sm

In den Morgen
Eine langanhaltende blau-graue Morgendämmerung legt sich übers Meer. Allmählich kann man in der schäumenden See den Seegang samt den ausreissenden Wellen wieder besser erkennen. Die Wahrnehmung wird leichter, somit auch das Steuern. Im Zyklus unseres bewährten überlappenden Wachsystems segeln wir in den Tag. Das Frühstücksbüffet steht nach der jeweiligen morgendlichen Zubereitung der Morgen-Wachen gut verkeilt auf der Back und steht allen bis zur Mittagszeit zur Verfügung.

Halse
Aufgrund des mit Durchzug der Warmfront zu erwartenden rechtsdrehenden Windes führen wir unter Vorsegel ein Schiftmanöver durch. Wir steuern die Yacht mit dem Heck durch den Wind und bringen das Vorsegel mit seinen Schoten von Bb-Bug auf Stb-Bug zum Einsatz. Nachdem wir zuvor aufgrund des achterlichen Windeinfalls mit Kurs ESE zwangsläufig rechts der Kurslinie gen Lizard Point gesegelt sind, können wir nun nach der Halse unseren nächsten Wegpunkt mit Kurs ENE wieder direkt anlegen. Die Warmfront wartet nun noch mit Sprühregen auf. Wir segeln bei unsteten Wetter und teils sehr bockigen Seegang durch den östlichen Nordatlantik.

Aus der Pantry
Heute gibt es die lang ersehnten Spagettie Pomodore con Tuna von Chef de Cuisine Sven. Kochen auf dem Atlantik ist nichts für Anfänger. Man stelle sich vor, der Kochtopf bewegt sich unermüdlich auf und nieder, sämtliches Werkzeug rollt von rechts nach links und man hat nur eine Hand zur Verfügung um zu agieren. Mit der anderen muss man sich selbst festhalten. Oder man keilt sich so in die Pantry-Ecke ein, dass man doch mit beiden Händen arbeiten kann. Das geht erfahrungsgemäß aber nur für kurze Zeit gut. Ein Hoch auf den Smutje und seine Einsatz - das CHARISMA Team ist dankbar bei diesen Bedingungen ein warmen und wohlschmeckendes Abendessen zu bekommen.

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