Dem Sturm hinterher
Im Morgengrauen weht der Wind mit NW 6-7 in Böen 8. Wir heißen das Trysegel auf und beginnen das Vorsegel sukzessive auszurollen, entsprechend der Stärke des Windes der nach E ziehenden Kaltfront. Auf dessen Rückseite jagen wir dem Luftdruckgebilde mit steigender Isobarenkurve mit Kurs ENE hinterher. Wir segeln durch den bewegten Seegang des Nordatlantiks im Einfluss des zuvor stürmischen Windes sowie der Unterwassertopographie der Milne Seamonts.
Top-Rückseitenwetter
Im Tagesverlauf normalisiert sich der Wind auf NW 5-7, entsprechend vergrößern wir die Segelfläche des Vorsegels, zudem bauen wir das Trysegel ab und setzen wieder das Großsegel. Bei aufklarendem Wetter geben die sich auflockernden Wolken die wärmend gleißende Sonne im stahlblauen Himmel frei. In der Vielfalt der Natur-Ereignisse erleben wir schönste Momente attraktiven Swan-Segelns im Zentralen Nordatlantischen Ozean.

