Unsere Erlebnisse

TR25 Tag 12 | Bordleben auf See (159 sm)

Irgendwas ist immer
Heute morgen hat sich unser Kartenplotter verabschiedet. Nach dem obligatorischen Neustart sind wir südlich von Ghana - nicht ganz unsere Richtung :) Das Gerät findet die Antenne im Netzwerk nicht mehr und hat dadurch keine GPS Position. Die gemeinsame Erörterung der Thematik im Salon bringt den Skippy auf die richtige Fährte in den Systemeinstellungen - über den Fluxgatekompass kann die Antenne angesprochen werden. Die Postion ist wieder da - juppie. Mit der Darstellung des Großkreises in Richtung Lizard Point hapert es noch, aber das Tochterdisplay am Steuerstand zeigt wieder alle Daten wie gehabt. Unter ausgebaumter Genua steuern wir dem Wegpunkt in den Englischen Kanal entgegen.

Verspätetes Bergfest
Bereits gestern lag die Hälfte der nominalen 3.000 Seemeilen Richtung Ziel in unserem Kielwasser. Bei den stürmischen Bedingungen war an ein Bergfest allerdings nicht zu denken und so wird es heute nachgeholt. Zur Feier des Tages gibt es Ananas-Sahne-Biskuite - eine Welle lässt die fertige Bialetti Espressokanne auf dem Herd kippen. Der Inhalt ergießt sich unter anderem in die Kuchenform. So bekommt das ganze noch eine leichte Kaffeenote. Im sonnigen Cockpit genießen wir das Werk - Danke an die Zaininger Forsthaus Bäckerinnen für das Rezept, hat super geklappt und geschmeckt!

Aus der Pantry
Heutige Chef de Cuisine ist Andrea - nach dem Ananas-Sahne-Biskuite Kuchen geht es quasi nahtlos in die Abendessenszubereitung über. Die Sous-Chefs Sabine und Krischan schnippeln fleißig, am Ende gibt es Spaghetti mit Tomatensauce und Auberginen. Die Ausgabe des Abendessens erfolgt unter erschwerten Bedingungen - alles muss gesichert werden, damit nichts durch den Salon fliegt. Miit ausgebaumter Genua und zweifach gerefftem Großsegel rauschen wir bei gehörigen Wellen von achtern durch den Atlantik. Anliegerkurs Lizard Point.

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