Unsere Erlebnisse

Im Race of Alderney

Wir starten mit einem Hafenmanöver in den Tag – das hält fit. :) Die Swan 47, an der wir längsseits liegen, nutzt die frühe Tide. Wir verholen uns an einen freigewordenen Liegeplatz am gegenüberliegenden Gästesteg. Nach dem Frühstück ist Zeit für einen Landgang, denn für uns läuft die Gezeit erst zur Mittagszeit. Außerdem warten wir noch den Durchzug einer Front ab.

Rund Cape de la Hague
Um 14:00 Uhr UTC+2 heißt es dann auch für uns "Leinen los!". Unter Motor steuern wir durch die Grande Rade  in Richtung WNW. Wir setzen das Großsegel ins 3. Reff und rollen das Vorsegel auf Genua IV-Größe aus. Der Wind weht aus Südwest bis West mit 4 Beaufort. Auf Am-Wind-Kurs schiebt uns der ablaufende Gezeitenstrom in Richtung Race of Alderney. Um 16:00 Uhr UTC+2 wenden wir nördlich des Cap de la Hague auf Backbordbug und segeln ab jetzt Kurs SSW. Das Wasser kocht, wir steuern durch Eddies und Whirlpools und erreichen in der Spitze bis zu 13 Knoten Fahrt über Grund.

Parallel zur Küste
Bei abnehmendem Wind passieren wir die Nez de Jobourg und segeln in der warmen Abendsonne in die ruhiger werdende See. Wir reffen aus. Im weiteren Verlauf schläft der Wind ein und wir bergen die Segel. Vor der von Sanddünen gesäumten Küste bei Beaubigny fällt um 19:20 Uhr UTC+2 der Anker, Distanz 37 sm. Vor der Kulisse unberührter Natur haben wir eine lebhafte Cockpitrunde. In der Pantry wird gebrutzelt, das Abendessen lassen wir uns heute unter freiem Himmel schmecken – formidable und ein perfekter Abschluss dieses Segeltags!

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