Wir setzen unseren Kurs in der Nacht nordnordostwärts fort, entlang der Leuchtfeuer der nordwestschottischen Küste. Nach Mitternacht kentert die Tide und läuft uns entgegen. Mit der Morgendämmerung erreichen wir Cape Wrath und runden es mit dem einsetzenden Flutstrom. In chaotischer, brechender See erleben wir einen wahren Hexenkessel.
Danach beruhigen sich die Verhältnisse allmählich. Bei südlichem bis südwestlichem Wind Stärke 2–3 segeln wir entlang der schottischen Nordküste ostwärts. Gegen Mittag schläft der Wind fast vollständig ein. Die restliche Strecke legen wir unter Motor zurück, erneut gegen den ablaufenden Ebbstrom.
Holborn Head liegt steuerbord voraus, wir steuern den Hafen von Scrabster an und machen um 16:50 Uhr fest.

